Parkett reinigen und pflegen

Parkett gilt heute wieder als einer der beliebtesten Fußbodenbeläge. Unter Anwendung unterschiedlicher Holzarten und Verlegemustern können Räume individuell und hochwertig gestaltet werden. Mit dem richtigen Knowhow ist die Reinigung und Pflege von Parkett deutlich leichter als bei fest verlegtem Teppichboden.

Wie kann ich Schäden im Parkett vermeiden?

Wenn in Ihren Räumen ein Parkettboden verbaut ist, muss insbesondere auf die präventive Vermeidung von Schäden und Verunreinigungen geachtet werden. Von draußen eingebrachte Sandkörner oder Kieselsteine sollten umgehend mit einem Besen oder Staubsauger entfernt werden, um Kratzer im Boden zu verhindern. Striche von dunklen Schuhsohlen können vorsichtig mit einem Radiergummi beseitigt werden. Am besten: Schuhe aus, bevor Sie Ihre Wohnung betreten!

Möbelstücke sollten an den Füßen mit speziellen Möbelgleitern ausgestattet werden, damit beim Verrücken keine Schäden entstehen.

Wie kann ich Kratzer im Parkettboden entfernen?

Da Kratzer und Druckstellen trotzdem nicht immer zu vermeiden sind, kann Parkett zur Wiederherstellung grundsätzlich abgeschliffen werden. Die Nutzschicht eines Parkettbodens beträgt rund 3 mm. Da bei jedem Abschleifen jedoch rund 0,5 mm oberes Material verloren gehen, sollte dies nur selten durchgeführt werden. Für ein zufriedenstellendes Ergebnis empfiehlt sich die Durchführung durch einen Fachmann.

Besser man akzeptiert kleine Imperfektionen und erfreut sich an der charakteristischen Patina des Parkettbodens. Andernfalls können kleinere Kratzer mit speziellen Reparatur-Sets selbst ausgebessert werden.

Sollte ich meinen Parkettboden feucht reinigen?

Grundsätzlich sollte Parkett immer erst mit Besen oder Staubsauger (auf Bürstenaufsatz achten, sonst drohen Kratzspuren!) von Schmutz gereinigt werden. Sollte die trockene Reinigung nicht ausreichen, kann der Boden nebelfeucht, d.h. mit ausgewrungenem Lappen, gewischt werden. Idealerweise wird hierzu ein geeignetes Reinigungssystem benutzt. Es darf nur wenig Wasser eingesetzt werden, da zu viel Flüssigkeit in das Holz einzieht und den Boden aufquellen lässt.

Insbesondere ältere Parkettböden sind sehr anfällig für Flüssigkeiten, da die obere Schutzschicht mit der Zeit durch das Bewohnen abgetragen wird. Aggressive Reinigungsmittel oder sogar Scheuermilch sind tabu! Bei Bedarf kann versiegeltes und unversiegeltes Parkett mit Parkett-Pflegemittel behandelt werden: Beim erstmaligen Einsatz nach der Reinigung pur einsetzen. Bei erneuter Anwendung eine Lösung aus 1,5 Kappen und 5 Liter Wasser verwenden (nur nebelfeucht).

 

 

 

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